Am Samstag, 2. Mai 2026, öffnen sich von 15.00 bis 16.00 Uhr Türen in der Domkirche, die meist verschlossen bleiben. Ein besonderes Erlebnis für alle, die Geschichte, Kunst und verborgene Räume lieben!
Besucherinnen und Besucher erwartet ein spannender Rundgang zu stillen Gedenkorten und architektonischen Besonderheiten. Stationen der Führung sind die Adveniat-Krypta, die Altfrid-Krypta sowie der Bischofsgarten – ein grüner Rückzugsort mitten in der Essener Innenstadt.
Zwei Krypten – zwei Welten:
Die Adveniat-Krypta ist ein beeindruckendes Zeugnis moderner Sakralkunst. Entstanden in den 1980er-Jahren als Grabstätte für die Bischöfe des Bistums Essen, ist sie geprägt durch die kraftvollen Betonreliefs des Künstlers Emil Wachter. Im Zentrum steht das „Vaterunser“ – in Bildern erzählt, begleitet von Szenen aus dem Alten und Neuen Testament.
Ganz anders zeigt sich die Altfrid-Krypta: Mehr als 1000 Jahre alt, zeugt sie von den Anfängen des Essener Frauenstifts. Hier befindet sich das Grab des heiligen Altfrid, Gründer des Stifts und bedeutender Kirchenmann des 9. Jahrhunderts. Sein Wirken markiert den Ursprung der Stadtgeschichte.
Die Führung kostet 7,00 Euro pro Person. Treffpunkt ist das Foyer im Domschatz Essen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.